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Einleitung Bauratgeber

Die Heizung verbraucht am meisten!

Den wesentlichen Anteil am Energieverbrauch in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt hat die Heizung mit rund 68 Prozent. Zusammen mit der Trinkwassererwärmung sind es dann rund 83 Prozent. Wer also Energie sparen will, sollte daher zuerst an die Heizung denken, denn hier ist das Einsparpotenzial besonders hoch. Eine höhere Effizienz einer neuen Heizung führt zu geringerem Energieverbrauch, reduziert Kosten und entlastet die Umwelt.

Endenergieverbrauch nach Anwendungen im Haushalt

1. Raumwärme 68,5 %
2. Warmwasser 15,2 %
3. Haushaltsgeräte 10,8 %
4. Beleuchtung/Kommunikation 5,6 %

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© HEA, Quelle: AG Energiebilanzen

Auch eine Optimierung der Gebäudehülle kann einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz leisten. Eine energieeffiziente Gebäudehülle vermeidet Wärmeverluste und senkt den Energieverbrauch. Das langfristige Einsparungspotenzial ist hoch, die Amortisationszeiten allerdings relativ lang im Vergleich zur Heizungsmodernisierung.

Bei der Planung von Neubauten und bei umfangreichen energetischen Sanierungen von Gebäuden müssen die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) beachtet werden. Die EnEV enthält Vorgaben an den Primärenergiebedarf, den baulichen Wärmeschutz der Gebäudehülle und an die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung).

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