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Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, ist eine Verordnung, die im Jahr 2002 erstmals in Kraft trat und dabei die Wärmeschutzverordnung (WSchV) und die Heizungsanlagenverordnung (HeizAnIV) ablöste. Grundlage der EnEV ist das Energieeinsparungsgesetz (EnEG). Ziel der Verordnung ist die Einsparung von Energie in Gebäuden. Bis 2050 soll in Deutschland ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden. Deshalb wird die EnEV in regelmäßigen Abständen an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Die Verordnung wurde im Jahr 2007 erstmals novelliert und trat am 1.Oktober 2007 als EnEV 2007 in Kraft. Ab 1. Oktober 2009 galt für Gebäude und deren Anlagentechnik die EnEV 2009.

Energieeinsparverordnung (EnEV)
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Wer heute als Bauherr, als beauftragter Architekt oder Planer ein neues Wohnhaus oder ein Nichtwohngebäude plant und baut muss seit 1. Mai 2014 die EnEV 2014 beachten. Was hat sich gegenüber der Fassung von 2009 verändert? Einige Beispiele: Der Wert des nicht erneuerbaren Anteils des Primärenergiefaktors für Strom lautete vor der Novelle 2,6. Ab dem 1. Mai 2014 beträgt der Wert dann 2,4 und in einer nächsten Stufe ab dem 1. Januar 2016 dann 1,8.

Technisch veraltete Heizkessel, die vor Ende 1984 in Betrieb genommen wurden, sind bis zum 1. Januar 2015 gegen effizientere Kessel auszutauschen. Von dieser Verpflichtung ausgenommen sind Brennwertkessel, Niedertemperaturkessel bzw. dementsprechend modernisierte Kessel und Kessel in selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern. Neue Energieausweise für Wohngebäude müssen künftig die Angabe der Effizienzklasse enthalten. Die Effizienzklassen werden dabei, ähnlich wie bei Haushaltgeräten, mit Buchstaben angegeben. Für Energieausweise gelten verschärfte Anforderungen. Einerseits müssen sie direkt nach Fertigstellung eines Gebäudes ausgestellt und übergeben werden. Andererseits sind Energieausweise bei Immobilienverkäufen vorzulegen oder gut sichtbar auszulegen.

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