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​Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)

Parallel zur EnEV muss der Gebäudeeigentümer auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (kurz EEWärmeG) beachten. Das Gesetz ist ein Bundesgesetz, das den Ausbau Erneuerbarer Energien bei der energetischen Gebäudeversorgung beschleunigen soll. Es führte mit seinem Inkrafttreten am 1. Januar 2009 erstmals bundesweit eine Pflicht zur Verwendung von Erneuerbaren Energien beim Neubau von Gebäuden ein. Das Gesetz schreibt vor, dass die im Gebäude benötigte Wärme (und Kälte) teilweise über Erneuerbare Energien gedeckt werden muss, z.B. über eine solarthermische Anlage, eine Wärmepumpe oder über Ersatzmaßnahmen wie Wärmerückgewinnung in Lüftungsanlagen. Es ist Teil des von der Bundesregierung im Dezember 2007 beschlossenen Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP). Das Gesetz gilt nicht für bereits bestehende Gebäude. In die Pflicht genommen sind damit Eigentümer der Neubauten. Am 1. Mai 2011 ist eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG 2011) in Kraft getreten.

​Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG)
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Für den Gebäudebestand werden im Bundesgesetz keine Vorgaben gemacht, es wird den Bundesländern durch eine Öffnungsklausel jedoch freigestellt, für Altbauten eigene Regelungen zu treffen, so z.B. in Baden-Württemberg. Hier gilt das Gesetz seit 2010 auch beim Austausch einer Heizungsanlage in Bestandsgebäuden.

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