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Prinzip BHKW

Blockheizkraftwerke (BHKW) arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Sie erzeugen gleichzeitig - meist aus Erdgas (oder Bio-Erdgas) - Strom und Wärme. Für die Anwendung in Ein- oder Zweifamilienhäusern werden meist Mikro-BHKW bis zu einer elektrischen Leistung von etwa 2,5 kW oder Mini-BHKW mit elektrischen Leistungen von etwa 2,5 kW bis 15 kW eigesetzt. In der Mikro-BHKW-Klasse kommen neben klassischen Verbrennungsmotoren auch Konzepte wie die Brennstoffzelle oder der Stirlingmotor zum Einsatz. Noch größere BHKW kommen in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbetrieben zum Einsatz.

Prinzip BHKW
1. Spitzenlastheizgerät, 2. Gas-Verbrennungsmotor, 3. Wärmeauskopplungsmodul mit Systemregler, 4. Multi-Funktionsspeicher mit Trinkwasserstation, © Vaillant

Da die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, vor Ort und damit relativ verlustarm genutzt werden kann, ergibt sich ein hoher Gesamtwirkungsgrad von rund 90 Prozent. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom kann der Energieverbrauch eines Gebäudes um rund ein Drittel reduziert werden. Blockheizkraftwerke sparen so bis zu 40 Prozent an Primärenergie ein und die CO2-Emissionen verringern sich um über 50 Prozent. Besitzer von Klein-BHKW werden gleichzeitig zu Stromlieferanten und erhalten für eingespeisten Strom eine Vergütung bzw. nutzen den Strom selbst. Jedes Eigenheim kann grundsätzlich mit einem Klein-BHKW nachgerüstet werden, es sind in der Regel nur geringfügige Umbauten notwendig.

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