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Praxisbeispiele

CLAGE - Schöner wohnen mit bedarfsgerechtem Warmwasserkomfort

Wenn es um die Warmwasserversorgung in Miet-Wohnanlagen geht, sind sowohl die Interessen des Eigentümers als auch die der Wohnungsmieter zu berücksichtigen. Wie sich hoher Wohnkomfort mit vergleichsweise günstigen Investitions- und Betriebskosten vereinen lässt, zeigt das Beispiel einer exklusiven Wohnanlage in Lüneburg.

CLAGE - Schöner wohnen mit bedarfsgerechtem Warmwasserkomfort
© Clage

Der viergeschossige Neubau in attraktiver Lage direkt am Kurpark der Hansestadt Lüneburg hat sieben hochwertige Wohneinheiten mit insgesamt 863 qm Wohnfläche. Fast alle Wohnungen sind so konzipiert, dass sie auch älteren Menschen ein selbständiges Wohnen ermöglichen: Lichte Türbreiten, schwellenlose Balkonausgänge, fußbodengleiche Duschen und ein behindertgerechter Aufzug erhöhen aber auch für jüngere Bewohner die Wohnqualität. Das Gebäude in Massivbauweise mit heller Putzfassade ist mit großen Fensterflächen zum ruhigen Park ausgerichtet. Zur Straßenseite bieten verschiebbare dunkelbraune Holzlamellenelemente einen wirkungsvollen Sichtschutz und interessanten Kontrast.

Aufgrund der attraktiven Lage und anspruchsvollen Architektur waren die Wohnungen schnell vermietet. Begeistert waren die neuen Bewohner auf Anhieb auch von den schönen Bädern, separaten Gäste-WCs und offenen Küchen. Dabei waren manche überrascht, elektronische Durchlauferhitzer zur Warmwasserversorgung vorzufinden. Mit diesen hochmodernen Geräten fließt das Wasser immer in perfekter Nutztemperatur aus der Armatur – ohne Wartezeit, unbegrenzt lange und wirklich bedarfsgerecht: Im Bad sichert ein Gerät den Warmwasserkomfort bei 38°C, an der Küchenspüle bringt ein kompakter Durchlauferhitzer heiße 50°C und im Gäste-WC liefert ein Kleindurchlauferhitzer laue 35°C zum Händewaschen. Überall steht also direkt nach dem Öffnen der Armatur perfekt temperiertes Wasser zur Verfügung, das Mischen mit Kaltwasser kann entfallen. Deshalb war es auch nicht nötig kostspielige Thermostatarmaturen zu installieren. Auch ein Warmwasserverteilsystem mit aufwendiger Zirkulationsanlage ist bei der dezentralen Warmwasserversorgung überflüssig. Ein weiteres wichtiges Kriterum für die Systemauswahl nennt Mathias Politschke, zuständig für die Mietverwaltung: „Da die Erfassung der Verbrauchskosten individuell über den jeweiligen Stromzähler erfolgt, sind wir als Eigentümer auch von der aufwendigeren Verbrauchsermittlung entlastet. Die bisher erfassten Zahlen bestätigen dass der Wärmebedarf der einzelnen Wohnungen jetzt etwa 49 Prozent unter dem eines vergleichbaren Gebäudes liegt.“ Weitere Einsparungen ergeben sich, weil Wartungen anders als bei zentralen Systemen nun nicht mehr nötig sind.

Da die Warmwasserversorgung abgekoppelt ist und das Gebäude einen hohen Dämmstandard hat, konnte auch die Heizungsanlage mit effizienter Gas-Brennwerttechnik mit relativ geringer Leistung ausgestattet werden. Die Brennwerttechnik profitiert von der Abkoppelung der Warmwasserbereitung, weil sie im Niedertemperaturbereich optimal arbeitet.

Viele Gründe also, die für das bedarfsgerechte System der dezentralen Elektro-Warmwasserversorgung mit elektronischen Durchlauferhitzern sprechen.

Daten und Fakten

  • Baujahr: 2007
  • Baudaten: 863 qm Wohnfläche, 7 Wohneinheiten
  • Bauherr und Eigentümer: GIMMO GmbH & Co.KG, Lüneburg
  • Planung: Architekturbüro Braunholz, Lüneburg
  • Sanitär- und Heizungstechnik: Dipl.-Ing. Christian Steffens, Lüneburg
  • Elektrotechnik: Lüneburger Haustechnik Spang und Queßeleit GmbH, Lüneburg
  • Elektronische Durchlauferhitzer: CLAGE GmbH, DSX SERVOTRONIC MPS (Bad), CBX13-U (Küche), MDX7 (Gäste-WC)

Weitere Informationen

www.clage.de

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