Wärmepumpe

Keine Wechselduschen mehr

Studie zeigt: Austausch von hydraulischen Durchlauferhitzern sinnvoll / Elektronische Variante nicht nur energieeffizient, sondern auch äußerst komfortabel

Heiß, kalt, heiß – aber nie konstant in der gewünschten Wohlfühltemperatur. Die Erfahrung haben viele Verbraucher bei der Warmwasserbereitung in ihrer Dusche schon gemacht. Der Grund: Hydraulische Durchlauferhitzer, die bei Überschreiten eines erforderlichen Wasserfließdrucks immer die volle Heizleistung einschalten. Bei Wasserdruckschwankungen kommt es dann zwangsläufig zu unangenehmen Wechselduschen. Besser und wesentlich wirtschaftlicher arbeiten elektronische Durchlauferhitzer, die mit Mikroprozessor-T echnologie ausgestattet sind und die Heizleistung immer auf eine konstante Temperatur regeln. Sie erwärmen das Wasser gradgenau während des Durchströmens auf Wunschtemperatur – und das vom ersten Tropfen an. So fließen nicht unzählige Liter Wasser ungenutzt den Abfluss herunter. Die gewünschte Temperatur wird einfach ins Display eingegeben, den Rest übernimmt der Durchlauferhitzer.

Elektronische Durchlauferhitzer sind längst keine Stromfresser mehr, wie ihnen oft noch nachgesagt wird. „Dadurch, dass hier anders als bei hydraulischen Geräten eine Beimischung von kaltem Wasser entfällt, profitiert man von einem besseren Wirkungsgrad, der eine Energieeinsparung von zirka 20 Prozent gegenüber der hydraulischen Variante mit sich bringt“, so Jörg Gerdes von der Initiative WÄRME+ in Berlin. Die alten hydraulisch geregelten Durchlauferhitzer können problemlos gegen elektronische Geräte ausgewechselt werden. Dabei müssen Armaturen und Mischbatterien nicht getauscht werden. In Häusern, die bereits mit einem dezentralen Warmwassersystem ausgestattet sind, ist eine Modernisierung durch elektronische Durchlauferhitzer äußerst sinnvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung und des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). „Dezentrale elektronische Durchlauferhitzer sind die energetisch günstigere Lösung. Deshalb sollte man generell auch nicht auf ein zentrales System umstellen, stattdessen lieber vom zusätzlichen Komfort, den die einzelnen Warmwassergeräte mit sich bringen, profitieren“, rät Gerdes. Die stromgeführten Systeme sind grundsätzlich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch vorteilhaft. Denn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung wird auch in Zukunft weiter steigen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.waerme-plus.de.

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