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Solarthermie
Der Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung schont fossile Energieressourcen, vermindert Schadstoffemissionen sowie die Emissionen klimarelevanter Gase, wie sie durch konventionelle Heizsysteme verursacht werden.
Thermische Solaranlagen zur Wassererwärmung werden so ausgelegt, dass sie in den Sommermonaten den Warmwasserbedarf weitgehend ohne den Einsatz einer Zusatzheizung decken können. In der Übergangszeit und im Winter wird eine Vorwärmung des Wassers erreicht. Die Bedarfstemperatur erfolgt dann durch die Nacherwärmung mit einem konventionellen Heizsystem.
Eine Solaranlage setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Sonnenkollektoren
- Kompakt- / Solarstation
- Solar-Regelung
- Solarspeicher
- Verrohrung
Die Leistung und Lebensdauer einer Solaranlage hängt ganz entscheidend von der Qualität der verwendeten Bauteile und der fachgerechten Installation der Anlage ab.
Planung und Dimensionierung
Bei Solaranlagen wird mit ein solarer Deckungsgrad von 55 bis 65% erreicht. Bei einem durchschnittlichen Warmwasserbedarf von 30 Litern mit 45°C pro Person und Tag ergibt sich für einen 3-Personen Haushalt eine Sonnenkollektor-fläche von etwa 4 bis 5 m2 bei der Verwendung von Flachkollektoren und eine Sonnenkollektorfläche von etwa 3 m2 beim Einsatz von Vakuum-Röhrenkollektoren.
Gesamtkosten
Die Gesamtkosten setzen sich aus den Investitionen und dem Betrieb der Anlage zusammen. Die Investitionskosten für Sonnenkollektoranlagen sind deutlich höher als bei herkömmlichen Warmwasser-Versorgungssystemen. Staatliche Förderprogramme sowie Zuschüsse einiger Energieversorger können die Gesamtkosten auf das Niveau herkömmlicher Systeme senken helfen.