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Einleitung Wärmepumpe

Warum sind Wärmepumpen so interessant für Bauherren oder Modernisierer? Wärmepumpen sind Heizsysteme, die ein Mehrfaches der aufgewendeten Endenergie als Nutzwärme abgeben und dem Bauherren dadurch helfen langfristig viel Geld einzusparen. Grund: Sie nutzen die gespeicherte Sonnenenergie in den Wärmequellen Grundwasser, Außenluft und Erdreich. Auch Prozesswärme aus Abluft, Abwasser und Kühlung, deren Energieinhalt normalerweise nicht genutzt wird, ist eine gute Wärmequelle.

Einleitung Wärmepumpe
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher, © Stiebel Eltron

Die Nutzwärme setzt sich zusammen aus der Wärmemenge, die der Wärmequelle durch Abkühlung entzogen wird, und der Menge, die der aufgewendeten Antriebsenergie entspricht, um die Wärmepumpe zu betreiben. Das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand, also von Heizarbeit zu Antriebsarbeit, wird Arbeitszahl ge­nannt. Sie wird mit β (Beta) bezeichnet. Da die Heizarbeit (Nutzwärme) stets größer als die Antriebsarbeit ist, liegt die Arbeitszahl immer über 1. Mit Wärmepumpen wird heute etwa 3 bis 5 mal mehr Heizwärme erzeugt, als Aufwand an elektrischer Energie notwendig ist. Das entspricht Jahresarbeitszahlen von 3 bis 5. Die Jahresarbeitszahl mit 100% multipliziert ist eine vergleichbare Größe zum Jahresnutzungsgrad von Öl- oder Gasheizungen.

Bezeichungen von Elektro-Wärmepumpen
Medium der Wärmequelle Medium der Heizungsanlage Bezeichnung Elektro-Wärmepumpe
Luft Wasser Luft/Wasser-Wärmepumpe
Erdreich (Kollektor/Sonde) Wasser Sole/Wasser-Wärmepumpe
Wasser Wasser Wasser/Wasser-Wärmepumpe

Je nach Wärmequelle und je nach Wärmeträger im Heizsystem wird von Luft/Luft-, Luft/Wasser-, Wasser/Wasser- oder Erdreich/Wasser-Wärmepumpenanlagen gesprochen. Hierbei steht jeweils zuerst die Wärmequelle und dann der Wärmeträger im Heizsystem, an den die Wärme abgegeben wird.

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