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Dezentrale Lüftungsanlagen

Dezentrale Lüftungsanlagen bzw. -geräte – mit oder ohne Wärmerückgewinnung – eignen sich für Neubau und für den Wohnungsbestand – ohne dass großer Sanierungsaufwand geleistet werden muss. Gerade in gut isolierten und wärmegedämmten Häusern kommen sie zum Einsatz. Mit mehreren Geräten kann eine Wohnung oder ein Haus ausgerüstet werden.

Der Einbau erfolgt in allen Wohn- und Aufenthaltsräumen. Oftmals sind einzelne Räume in einer Wohnung oder einem Haus Lärmbelästigungen, z. B. Straßenlärm, ausgesetzt. Die Geräte liefern hier frische Luft, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. Sinnvoll und energetisch effizient ist, neben dem Betrieb in Dauerlüftung, die Steuerung der Anlage über Feuchte- und / oder CO2-Sensoren, die den Lüfter immer nur dann aktivieren, wenn bestimmte Werte überschritten werden, also wenn akuter Bedarf besteht.

Dezentrale Lüftungsanlagen
Dezentrales Zu- und Abluftsystem mit Wärmerückgewinnung. © HEA

Dezentrale Lüftungsgeräte gibt es als Kompaktgeräte und als Kombinationseinheiten in Verbindung mit dem Fenstersystem. Kompaktgeräte werden platzsparend in die Außenwand eingebaut, im Neubau mit Hilfe eines Montagesets in Unterputzeinbauweise. In der Sanierung werden die Geräte mittels zweier Kernbohrungen Aufputz montiert. Die Alternative ist ein fensterintegriertes Lüftungssystem. Es ist platzsparend und bietet sich dann an, wenn ein Fenstertausch ansteht. Dabei wird es dann in einem Arbeitsgang mit einem neuen Energiesparfenster installiert.

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