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Zentrale Abluftanlagen

Häufig ist es im Rahmen einer Sanierung nicht möglich Zuluftleitungen in jeden Raum zu führen. Um den notwendigen Luftaustausch trotzdem zu ermöglichen wird belastete Luft aus Küche und Bad abgesaugt. Die frische Zuluft strömt dann über definierte Öffnungen in den Außenwänden oder in den Fensterrahmen nach. Um den Wärmeverlust zu begrenzen, kann die Anlage über eine Bedarfsregelung (Messung der Luftfeuchtigkeit oder
der CO2-Konzentration) geführt werden.

Die Wärmerückgewinnung kann bei einer Abluftanlage über eine Abluftwärmepumpe erfolgen. Der Abluft wird dann, bevor sie ins Freie abgeführt wird, im Verdampfer der Wärmepumpe Wärme entzogen und diese über die Verflüssiger der Wärmepumpe entweder an das Warmwasser oder an die Zuluft abgegeben. Die Erwärmung von Warmwasser hat grundsätzlich Vorrang. Erst bei einer Wassertemperatur von ca. 40 °C wird über einen Thermostaten das Magnetventil „Wassererwärmung“ geschlossen und das Magnetventil „Lufterwärmung“ geöffnet und erst dann wird über den Verflüssiger/Luft die Zuluft erwärmt. Während der Wassererwärmung schaltet der Zuluftventilator ab. Bei großem Warmwasserbedarf muss ein zusätzlicher Wärmeaustauscher (z.B. elektrischer Heizstab) in den Warmwasserspeicher eingebaut werden.

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