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04.07.2019

Effiziente Partner: Wärmepumpe und Fußbodenheizung

Die Initiative WÄRME+ erklärt die Vorteile der Kombination

Die effiziente Wärmepumpen-Technologie hat sich bei Neubauten als Standardheizsystem etabliert. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die Wärmepumpe im Jahr 2018 erneut auf Platz eins bei den genehmigten Wohngebäuden. Wärmepumpen funktionieren ähnlich wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Sie nutzen zum Großteil die gespeicherte Wärmeenergie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft, „pumpen“ sie auf ein höheres Temperaturniveau und machen die Energie so für die Raumheizung nutzbar. Besonders beliebt ist bei Bauherren die Kombination mit einer Fußbodenheizung. Laut Björn Busse von der Initiative WÄRME+ eine gute Wahl: „Die Wärmepumpe lässt sich zwar auch problemlos mit klassischen Heizkörpern betreiben, in Kombination mit einer Fußbodenheizung arbeitet sie aber besonders effizient.“ Wegen der großen Heizfläche und dem hohen Anteil an Strahlungswärme reichen der Fußbodenheizung schon geringe Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 Grad, um den Wohnraum zu erwärmen. „Das kommt der Wärmepumpe entgegen. Je niedriger der Temperaturunterschied zwischen der Wärmequelle und der für die Raumheizung erforderlichen Vorlauftemperatur ist, desto sparsamer ist sie im Betrieb“, erläutert Björn Busse. Ein weiterer Vorteil: Über die Fußbodenheizung wird die Wärme im Raum besonders großflächig und gleichmäßig verteilt, so dass die Raumtemperatur subjektiv um ein bis zwei Grad wärmer empfunden wird als sie tatsächlich ist. Senkt man die Temperatur um diesen Wert ab, lassen sich zusätzlich rund 12 Prozent Energie einsparen.

Im Winter heizen, im Sommer kühlen

Was viele nicht wissen: Wärmpumpen können in Verbindung mit der Fußbodenheizung auch zur umweltfreundlichen und kostengünstigen Kühlung der Wohnräume genutzt werden. Im Sommer liegen die Temperaturen des Erdreichs und des Grundwassers in der Regel deutlich unter der Temperatur in den Wohnräumen. Diesen Temperaturunterschied macht sich die Wärmepumpe zunutze: Das Wasser aus dem Verteilsystem fließt über einen Plattenwärmetauscher, wird durch Grundwasser oder Erdreich gekühlt und wieder ins Gebäude geleitet. Über die Fußbodenheizung kann dann die Temperatur in den Räumen um bis zu drei Grad gesenkt werden. Da die Kühlung über den Fußboden erfolgt, entsteht auch keine Zugluft oder ein anhaltender Geräuschpegel wie bei Klimaanlagen und Ventilatoren.

Für ausführliche Beratung und die fachgerechte Installation wenden sich Bauherren und Modernisierer am besten an einen Fachhandwerker. Dieser kann die Wärmepumpen-Lösung genau auf die bauliche Situation und die individuellen Nutzergewohnheiten abstimmen. Weitere Informationen rund um die Wärmepumpe unter www.waerme-plus.de

Pressekontakt: becker döring communication · Löwenstraße 4-8 · 63067 Offenbach · a.becker@beckerdoering.com

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