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14.08.2019

Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein

Intelligente Ergänzungen und Teilmodernisierung steigern die Energieeffizienz und tragen zum Klimaschutz bei

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit für Hausbesitzer, sich über die Effizienz des Heizsystems Gedanken zu machen und eine Modernisierung in Erwägung zu ziehen schließlich lassen sich mit modernen Systemen nicht nur deutlich Kosten sparen, auch die Umwelt profitiert von energieeffizienten Heizungen. Aktuelle Erhebungen zeigen, wie hoch der Modernisierungsbedarf in Deutschland ist: Mehr als jede zweite Heizung arbeitet nicht ausreichend effizient, da sie älter als 20 Jahre ist. Ein Heizkessel gilt als energetisch ineffizient, wenn er länger als 15 Jahre in Betrieb ist. „Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, muss man aber nicht gleich das komplette System austauschen“ stellt Hans-Jürgen Nowak von der Initiative WÄRME+ fest. „Auch mit Teilsanierungen lässt sich viel in punkto Energieeffizienz und damit Klimaschutz erreichen.“

Heizungsmodernisierung: Es muss nicht immer der Komplettaustausch sein
© Vaillant

Erneuerbare Energien einbinden

Wer eine Öl- oder Gasheizung besitzt, kann diese beispielsweise mit Solarkollektoren ergänzen. Die Sonnenenergie lässt sich dann für die Warmwasserbereitung nutzen. Bei ausreichend großer Kollektorfläche kann die Sonnenwärme auch die Heizung unterstützen und so fossile Brennstoffe deutlich einsparen.

Statt einen Kessel kostenintensiv auszutauschen, lässt sich das Heizen der Wohnräume auch mit einer Wärmepumpe effizienter machen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle und ist ideal bei noch nicht ganz so niedrigen Außentemperaturen in Frühjahr und Herbst. Zu diesem Zeitpunkt benötigt die Heizungsanlage relativ geringe Vorlauftemperaturen, so dass die Wärmepumpe hier besonders effizient arbeitet. Sinken die Außentemperaturen deutlich unter null Grad, schaltet sich der bestehende Kessel ein und stellt die Beheizung des Hauses auch bei niedrigsten Außentemperaturen sicher. In dieser Kombination nutzen Hauseigentümer beide Heizsysteme optimal, das ist energieeffizient und kostensenkend. Die Wärmepumpe kann zudem die Warmwasserbereitung übernehmen.

Warmwasserversorgung und Heizung trennen

Zentrale Systeme, bei denen die Heizungsanlage auch für die Warmwasserversorgung zuständig ist, arbeiten durchgehend über das gesamte Jahr und belasten auch außerhalb der Heizperiode die gesamte Heizungsanlage. Das wirkt sich sowohl auf die Lebensdauer als auch auf die Effizienz aus. Im Zuge einer Modernisierung kann es sich daher lohnen, die Warmwasserversorgung von der Heizung zu trennen und eine effiziente zentrale Warmwasser-Wärmepumpe zu installieren. Diese bezieht ihre Energie zum Großteil aus der Umgebungsluft und ist gerade in den wärmeren Monaten besonders effizient. „Sind Warmwasserbereitung und Heizung voneinander getrennt, kann im Sommer die Heizung außerdem komplett abgeschaltet werden“, erklärt Hans-Jürgen Nowak.

Keine Maßnahme ohne fachmännische Beratung

„Jedes Haus ist individuell, jede Heizung anders. Wir empfehlen daher, bei Modernisierungsplänen unbedingt einen Fachhandwerker hinzuzuziehen, der die Voraussetzungen prüfen und Möglichkeiten einschätzen kann“, rät Hans-Jürgen Nowak. „Gemeinsam mit dem Fachhandwerker kann man die individuell beste Lösung finden.“ Übrigens: Hauseigentümer, die in ihren vier Wänden die Energieeffizienz steigern und erneuerbare Energien einsetzen wollen, bekommen finanzielle Unterstützung von Bund und Land. Die Broschüre „Förderung elektrischer Haustechnik in Wohngebäuden“ der Initiative WÄRME+ gibt einen Überblick über die verschiedenen Programme und Fördergeber. Interessierte können die Broschüre auf www.waerme-plus.de/ herunterladen.

Pressekontakt: becker döring communication · Löwenstraße 4-8 · 63067 Offenbach · a.becker@beckerdoering.com

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