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16.03.2019

Günstiger als gedacht: So effizient sind Durchlauferhitzer

Energiefresser Durchlauferhitzer? Die Initiative WÄRME+ räumt mit Vorurteilen auf.

Geht es in Haus und Wohnung um die Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzern, haben manche Nutzer noch Bedenken: „Mit Strom das Wasser zu erwärmen ist doch viel zu teuer und ineffizient“ – dieses Vorurteil hält sich immer noch hartnäckig. „Viele Verbraucher denken bei Durchlauferhitzern an die alten hydraulischen Modelle“, erklärt Jörg Gerdes von der Initiative WÄRME+. „Doch moderne vollelektronische Geräte arbeiten wesentlich effizienter und zuverlässiger und sorgen für hohen Warmwasserkomfort.“ Sie erfassen über Sensoren die Zulauftemperatur, die Auslauftemperatur und die Durchflussmenge. Auf diese Weise wird das Wasser exakt auf die gewünschte Temperatur gebracht. „Strom wird nur verbraucht, wenn tatsächlich warmes Wasser fließt. Und da bei elektronischen Durchlauferhitzern die Beimischung von kaltem Wasser entfällt, lassen sich im Vergleich zu den hydraulischen Vorgängern bis zu 30 Prozent Energie einsparen“, ergänzt Jörg Gerdes.

Günstiger als gedacht: So effizient sind Durchlauferhitzer
© Stiebel Eltron

Dezentrale Warmwasserversorgung spart Wasser und Energie

Der Einsatz von Durchlauferhitzern birgt auch gegenüber der zentralen Warmwasserbereitung über die Heizung große Effizienzvorteile. Wird das Wasser unmittelbar an der Zapfstelle erwärmt, entfallen sowohl die Speicherung von großen Wassermengen als auch lange Rohrleitungen, um das erwärmte Wasser zur Zapfstelle zu bringen. Bei zentralen Anlagen geht durch diese Speicherung und Verteilung des warmen Wassers viel Energie verloren. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus machen diese Verluste schnell bis zu 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs für Warmwasser aus. Zudem fließen häufig viele Liter ungenutzt in den Abfluss, bis das Wasser in der gewünschten Temperatur an der Zapfstelle ankommt. Elektronische Durchlauferhitzer hingegen erwärmen nur so viel Wasser, wie gerade benötigt wird und stellen es ohne Wartezeit direkt an der Entnahmestelle zur Verfügung – das spart Wasser und Energie. „Wird das Gebäude mit fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas beheizt, ist eine Trennung der Warmwasserversorgung von der Heizung auch aus ökologischen Gründen sinnvoll“, so Jörg Gerdes. Da der Anteil von Strom aus regenerativen Quellen in Deutschland stetig wächst, lassen sich durch den Einsatz elektronischer Durchlauferhitzer die CO2-Emissionen kontinuierlich senken.

Komfortable Bedienung und transparentes Monitoring

Auch in Sachen Komfort haben moderne Durchlauferhitzer viel zu bieten. So kann beispielsweise für jedes Familienmitglied die bevorzugte Duschtemperatur hinterlegt und einfach per Knopfdruck aktiviert werden. Viele Modelle sind außerdem mit umfangreichen Spezialeinstellungen wie Eco-Programm ausgestattet oder verfügen über WLAN und Internetradio. Die Bedienung erfolgt über ein Display direkt am Gerät, per Fernbedienung oder ganz bequem via App per Smartphone oder Tablet. Und über die Monitoringfunktion behalten die Nutzer ihre Verbrauchsdaten und Kosten jederzeit im Blick.

Jetzt Durchlauferhitzer austauschen und Zuschuss sichern

Wer sich für den Austausch eines alten elektrischen Durchlauferhitzers gegen ein modernes vollelektronisch geregeltes Gerät entscheidet, kann sich einen finanziellen Zuschuss von der Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) sichern. 100 Euro gibt es pauschal für jedes ausgetauschte Gerät, das den Förderrichtlinien entspricht. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms “STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Wer die Förderung in Anspruch nehmen möchte, muss sich auf der Website www.foerderung-durchlauferhitzer.de registrieren. Dort finden Interessierte auch einen Überblick über die förderfähigen Geräte sowie eine Handwerkersuche.

Weitere Informationen zu elektronischen Durchlauferhitzern hat die Initiative WÄRME+ in einer Broschüre zusammengestellt, die kostenlos zum Download bereit steht: www.waerme-plus.de/downloads

Pressekontakt: becker döring communication · Löwenstraße 4-8 · 63067 Offenbach · a.becker@beckerdoering.com

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